Satzung

des Vereins der Hundefreunde Waldsee Gegründet 1975

Satzung des Vereins der Hundefreunde Waldsee

Satzung

 

§ 1

Name, Sitz und Rechtsnatur

1. Der Verein führt den Namen

Verein der Hundefreunde Waldsee 1975 e.V.

Sein Rechtssitz ist Waldsee; er ist in das Vereinsregister in Ludwigshafen/Rhein unter der Nr. 582 Sp eingetragen. Der Verein ist Mitglied im Südwestdeutschen Hundesportverband e.V., Sitz Stuttgart (swhv). Der Verein wurde am 12. Dezember 1975 gegründet. 2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 2

Vereinszweck

1. Zweck des Vereins ist, Hundehaltern die Möglichkeit zu bieten, ihre Hunde zu Schutz-, Begleit-, Wach- oder Fährtenhunden auszubilden oder sich mit ihrem Hund am „Freizeitsport mit dem Hund“ zu beteiligen.

2. Die hundesportliche Arbeit ist auf die körperliche Ertüchtigung der Hundeführer ausgerichtet und unterliegt sportlichen Grundsätzen.

3. Zur Überprüfung des Leistungsstandes von Hundeführer und Hund führt der Verein Leistungs- und Freizeitsportveranstaltungen durch, die von Leistungsbewertern abgenommen werden, die der swhv zuteilt.

4. In Fragen der Hundehaltung, Erziehung und Ausbildung fühlt sich der Verein als der berufene Berater aller Hundehalter seines Einzugsgebietes.

5. Der Verein ist für alle Bevölkerungsschichten offen. Ein besonderes Anliegen ist ihm, Jugendliche für den Hundesport zu gewinnen und ihnen die Möglichkeit zu einer sinnvollen Gestaltung ihrer Freizeit in der Vereinsjugendgruppe zu bieten.

 

§ 3

Mitgliedschaft

1. Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern, jugendlichen Mitgliedern unter 18 Jahren und Ehrenmitgliedern.

2. Jede geschäftsfähige, unbescholtene Person kann Mitglied des Vereins werden. Gewerbsmäßige Hundeabrichter oder gewerbsmäßige Hundehändler sind von der Mitgliedschaft ausgeschlossen. Die Beitrittserklärung ist beim Vorstand schriftlich einzureichen. Über die Aufnahme entscheidet Vorstand und Ausschuss.

3. Die Mitgliedschaft endet durch:

a) Ableben

b) freiwilligen Austritt

c) Streichung oder Ausschluss

Die freiwillige Austrittserklärung ist 4 Wochen vor Ablauf des Geschäftsjahres beim Vorstand schriftlich einzureichen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Verpflichtungen gegenüber dem Verein sind vor dem Austritt zu erfüllen.

4. Aus der Mitgliederliste gestrichen werden Mitglieder, die:

a) die bürgerlichen Ehrenrechte verloren haben,

b) Verpflichtungen gegenüber dem Verein trotz zweimaliger Mahnung, die im Abstand von 21 Tagen erfolgten, nicht erfüllt haben.

5. Aus dem Verein ausgeschlossen werden Mitglieder, die:

a) durch wiederholte beleidigende Äußerungen gegen die Vereinsleitung, gegen Mitglieder oder Lehrgangsteilnehmer die Interessen des Vereins verletzten,

b) unsachliche Kritik an der Tätigkeit von Leistungsrichtern, Veranstaltungsleitern, Übungsleitern oder Helfern üben.

6. Das ausgetretene, von der Mitgliederliste gestrichene oder ausgeschlossene Mitglied hat keinen Anspruch an die Vermögensanteile des Vereins.

7. Über die Streichung von der Mitgliederliste oder den Ausschluss entscheidet Vorstand und Ausschuss. Das von der Mitgliederliste gestrichene oder ausgeschlossene Mitglied hat die Möglichkeit, das Schiedsgericht des Vereins anzurufen. Die Anrufung des Schiedsgerichts hat aufschiebende Wirkung.

8. Mitglieder des Vereins, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben, können durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernannt werden. Diese sind von der Beitragspflicht befreit, im übrigen den ordentlichen Mitgliedern gleichgestellt.

9. Ordentliche Mitglieder haben einen Jahresbeitrag zu entrichten, der zu Beginn des Geschäftsjahres fällig wird. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird von der Mitgliederversammlung bestimmt. Wird der Mitgliedsbeitrag erhöht, so kann die Erhöhung erst in dem der Mitgliederversammlung folgenden Geschäftsjahr wirksam werden.

10. Jugendliche Mitglieder sind, welche das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Ab dem 16. Lebensjahr ist das jugendliche Mitglied stimmberechtigt, jedoch nicht wählbar. Jugendliche Mitglieder zahlen einen in seiner Höhe von der Mitgliederversammlung zu bestimmenden Jugend-Mitgliedsbeitrag, der sich in zumutbaren Grenzen halten soll. Zur Mitgliedschaft und sportlichen Betätigung im Verein muss der Jugendliche eine schriftliche Erlaubnis der Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters vorlegen.

 

§ 4

Leitung des Vereins

1. Die Vereinsleitung besteht aus:

a) dem Vorstand

b) dem Ausschuss Beide

tagen gemeinsam.

 

2. Der Vorstand besteht aus:

a) dem l. Vorsitzenden

b) dem ll. Vorsitzenden

Der Vorstand ist Vertretungsorgan des Vereins im Sinne des § 26 BGB.

3. Der Ausschuss besteht aus:

a) dem Kassenverwalter

b) dem Schrift- bzw. Protokollführer

c) dem Ausbildungsleiter

d) drei Beisitzern; ihnen können Sachaufgaben zugeordnet werden.

 

4. Tätigkeit

Der Ausschuss ist nicht Vertretungs- bzw. Beschlussorgan nach §§ 26 und 28 des BGB. Er führt aber die nach der Satzung anfallenden Geschäfte und erteilt für den internen Vereinsbetrieb Anweisungen. Die Vereinsleitung tritt im Geschäftsjahr mindestens viermal zusammen. Die Sitzungen werden vom l. Vorsitzenden mit einer Frist von 8 Tagen einberufen und von ihm geleitet. Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen.

5. Wahlen

a) Vorstand und Ausschuss werden in zweijährigem Turnus von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Vorstand geheim, der Ausschuss in offener Abstimmung. Auf Antrag oder bei mehreren Wahlvorschlägen sind die Ausschussmitglieder gleichfalls geheim zu wählen. Gewählt ist, wer die Mehrzahl der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Wird im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit nicht erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Bewerbern mit den beiden höchsten Stimmenanteilen statt. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen.

b) Wählbar ist jedes ordentliche Mitglied, das dem Verein mindestens 2 Jahre angehört. Scheidet während eines Geschäftsjahres ein Mitglied des Vorstandes oder des Ausschusses aus, beauftragt die Vereinsleitung ein Mitglied kommissarisch mit der Wahrnehmung der Geschäfte. In der nächstfolgenden Mitgliederversammlung muss die Ersatzwahl erfolgen.

c) Ordentliche Mitglieder, die aus triftigem Grund am Besuch der Mitgliederversammlung verhindert sind, sind wählbar. Ihre Bereitschaft zur Übernahme einer Funktion muss dem Versammlungsleiter in schriftlicher Form vorliegen.

6. Aufgabenstellung

a) Der l. Vorsitzende vertritt den Verein in allen gerichtlichen und außergerichtlichen Angelegenheiten. Er überwacht die Ausführung der von der Mitgliederversammlung und vom Ausschuss gefassten Beschlüsse. Der l. Vorsitzende kann in Übereinstimmung mit der Mehrheit der Vereinsleitung Ausschussmitglieder bei grober Pflichtverletzung in ihrer Tätigkeit innerhalb des Vereins entbinden. Die Nachfolge regelt § 4 Abs. 5b.

b) Der ll. Vorsitzende ist gleichfalls berechtigt, den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten. Ohne Einschränkung seiner Einzelvertretungsbefugnis nach außen wird für das Innenverhältnis bestimmt, dass er von seiner Vertretungsbefugnis nur Gebrauch machen darf, wenn der l. Vorsitzende verhindert ist.

c) Dem Kassenverwalter obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens. Über alle Ausgaben und Einnahmen hat er Buch zu führen. Ausgaben bis zu Euro 1000,- tätigt er in eigener Verantwortung. Ausgaben zwischen Euro 1000,- und Euro 5000,- bedürfen der Genehmigung durch die Vereinsleitung. Über diesen Betrag hinaus bedürfen Ausgaben der Genehmigung durch die Mitgliederversammlung.

d) Der Schrift- bzw. Protokollführer hat von allen Mitgliederversammlungen und Sitzungen, hier insbesondere über Beschlüsse und Wahlen, Protokoll zu führen, die von ihm und dem Sitzungs- bzw. Versammlungsleiter zu unterzeichnen sind.

e) Der Ausbildungsleiter ist für die gesamte hundesportliche Arbeit im Verein verantwortlich. Zu seiner Unterstützung erhält er aus dem Kreis der Mitglieder geeignete Übungswarte und Helfer. Übungswarte und Helfer können zu den Sitzungen der Vereinsleitung als Berater hinzugezogen werden. Der Ausbildungsleiter ist verpflichtet, die hundesportliche Arbeit entsprechend der vom swhv herausgegebenen Richtlinien durchzuführen und die vom swhv angesetzten Fortbildungskurse zu besuchen. Für jeden Hundeführer und Hund ist eine der Eignung entsprechende Prüfung in der Ausbildungsarbeit anzustreben.

f) Soweit einer der Beisitzer für die Jugendarbeit bestellt ist, obliegt ihm die Führung der Vereinsjugendgruppe sowie die Förderung und Durchführung von Jugendveranstaltungen kultureller und unterhaltender Art.

g) Dem Beisitzer können zur Unterstützung von Funktionsträgern vom Vorstand Aufgaben zugeteilt werden.

h) Die beiden Kassenprüfer, die der Vereinsleitung nicht angehören dürfen, müssen mindestens einmal im Geschäftsjahr und wenn nur einmal, dann vor der Mitgliederversammlung, die Kasse und die Kassenunterlagen prüfen. Die Kassenprüfer müssen, wenn die Kasse und deren Unterlagen in Ordnung sind, der Mitgliederversammlung die Entlastung des Kassenverwalters empfehlen.

 

§ 5

Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist entweder eine ordentliche oder eine außerordentliche. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet am Ende eines jeden Geschäftsjahres statt. Sie muss im ersten Quartal des nachfolgenden Geschäftsjahres durchgeführt werden. Zur Mitgliederversammlung (Hauptversammlung) hat der l. Vorsitzende die Mitglieder des Vereins unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen schriftlich einzuladen. Bei der Einladung zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung darf die Einberufungsfrist bis auf eine Woche verkürzt werden. Für die Berechnung der Fristen ist der Aufgabetag bei der Post maßgeblich.

Jeder Einladung ist die vorläufige Tagesordnung anzufügen, die auch Ort, Datum und Stunde des Beginns enthalten muss.

Anträge zur Mitgliederversammlung sind eine Woche vorher dem l. Vorsitzenden einzureichen.

2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung (Hauptversammlung) muss stattfinden

a) nach Beschlussfassung durch die Vereinsleitung;

b) wenn mindestens ein Drittel aller Vereinsmitglieder das Verlangen schriftlich durch eingeschriebenen Brief beim l. Vorsitzenden stellt.

3. Die ordentliche Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

a) Bestätigung des Protokolls über die letzte Mitgliederversammlung;

b) Entgegennahme der Geschäftsberichte und des Berichtes der Kassenprüfer;

c) Entlastung des Vorstandes und des Ausschusses verbunden mit der Annahme des Kassenberichtes;

d) alle 2 Jahre wählt die Mitgliederversammlung: den Vorstand, den Ausschuss, die beiden Kassenprüfer, das Schiedsgericht;

e) Festsetzung des Mitgliedsbeitrages;

f) Beschlussfassung über beantragte Satzungsänderungen und über gestellte sonstige Anträge.

4. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen, bei Satzungsänderungen mit zwei Drittel der abgegebenen Stimmen. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

 

§ 6

Schiedsgericht

1. Das Schiedsgericht besteht aus einem Vorsitzenden und zwei Beisitzern. Für den Vorsitzenden und die beiden Beisitzer sind jeweils ein Vertreter zu wählen. Der Vorsitzende und dessen Vertreter sollten gute Kenner des Vereinsrechtes sein.

2. Das Schiedsgericht ist zuständig für alle Streitigkeiten zwischen den Mitgliedern des Vorstandes und des Ausschusses, zwischen diesen und den Mitgliedern des Vereins sowie unter Vereinsmitgliedern. Die Zuständigkeit ist auf Differenzen im Bereich des Hundesports begrenzt. Weiterhin entscheidet das Schiedsgericht über den Antrag eines Mitgliedes, das vom Vorstand und Ausschuss aus dem Verein ausgeschlossen wurde und das Schiedsgericht hier wegen anruft.

3. Die Tätigkeit des Schiedsgerichts regelt die Ordnung für das Schiedsgericht, die von der Vereinsleitung zu erstellen ist

 

§ 7

Strafarten

Als Strafen sind zulässig:

a) Verwarnung,

b) Verweis,

c) Verbot auf Zeit oder Dauer, ein Amt im Verein auszuüben,

d) Streichung von der Mitgliederliste oder Ausschluss auf Zeit oder Dauer.

 

§ 8

Auflösung

1. Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine außerordentliche Mitgliederversammlung, die ausschließlich zu diesem Zweck einberufen wurde. Zur Gültigkeit des Beschlusses über die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Viertel der in der Versammlung anwesenden Stimmen erforderlich.

2. Im Falle der Auflösung des Vereins oder Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke, fällt das Vereinsvermögen an den „Bundesverband Rettungshunde e.V. (BRH)“, das ausschließlich und unmittelbar nur für gemeinnützige Zwecke verwendet werden darf.

Der Beschluss darf erst nach Genehmigung durch das Finanzamt ausgeführt werden.

 

§ 9

Sonstiges

1. Langjährige Vorsitzende des Vereins mit außergewöhnlichen Verdiensten können zum Ehrenvorsitzenden ernannt werden. Sie haben in den Sitzungen von Vorstand und Ausschuss und in der Mitgliederversammlung Sitz, sind jedoch nicht stimmberechtigt.

2. Der Vorschlag für eine solche Ernennung erfolgt von der Vereinsleitung an die Mitgliederversammlung, die mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen entscheidet.

 

Schlussabstimmung

Vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am

26. März 1982 mit der erforderlichen Stimmenmehrheit angenommen,

am 23. November 2013 abgeändert und angenommen und

am 18. März 2016 abgeändert und angenommen.

 

Waldsee, 18. März 2016 

Josef Schofhauser                   Werner Gütermann  

1. Vorsitzender                       2. Vorsitzender